Was ist Life/Work Planning und wie ich dazu kam. #01

-Life Work Planning-

Wie kam ich zu dem Seminar?

An unserer Uni/ FH werden regelmäßig Workshops und Seminare angeboten. Meiner Meinung nach sollte man jede kostenlose Weiterbildungsmöglichkeit nutzen, deswegen nehme ich gerne an sowas teil. Das Thema Life Work Planning hat mich dabei anfangs eher nicht so mitgerissen, während des Seminars hat es sich aber in eine ganz andere positive Richtung entwickelt als ich zuvor gedacht hätte. Das Seminar verlief 8h und wurde von Marc Buddensieg geleitet.

Was ist Life Work Planning?

An sich hat jeder schon mal etwas davon gehört. Man soll lernen wie man Leben und Arbeit unter einen Hut bekommt. In dem Seminar ging es aber mehr um den Weg, wie man seinen Traumberuf findet (Interessen/ Fähigkeiten entdecken; der Weg in den Arbeitsmarkt).

„L/WP ist ein effektives Verfahren zur Berufsorientierung, Karriereplanung und Stellensuche. Die Methode zielt auf den so genannten verdeckten, nicht öffentlich ausgeschriebenen Arbeitsmarkt. Das Besondere dabei ist, dass die suchende Person in den Mittelpunkt gestellte wird: Nicht der Arbeitgeber, nicht der Arbeitsmarkt und auch nicht die Beschäftigungsprognosen.“ (Marc Budddensieg)

Die Vorteile des L/WP für die Stellensuche treffen dabei genau meine Lebenseinstellungen:

Ich hatte immer relativ wenig Angst vor Vorstellungsgesprächen. Warum? Weil ich der Meinung bin, dass es in einem Vorstellungsgespräch darum geht, man selbst zu sein, damit beide Seiten sehen, ob man in die Firma passt oder nicht. Wenn ich also in einem Vorstellungsgespräch genau ICH war, dann werden sie mich auch nehmen, wenn sie denken, dass ich in ihre Firma passe. Sollten sie sich gegen mich entscheiden, haben sie bereits vor mir gemerkt, dass ich in ihrer Firma nicht glücklich werde, weil ich einfach nicht dorthin passe.

Was bringt es, sich biegend und brechend zu verstellen, um unbedingt den Job zu bekommen, nur damit man später feststellt, dass man in der Firma nicht glücklich wird?

Wenn ich mich in eine Firma verliebt habe und dort in alles in der Welt arbeiten möchte, finde ich auch einen Weg dorthin. Arbeitgeber wollen nämlich nichts lieber als motivierte Mitarbeiter, die gerne Überstunden machen, weil ihnen die Arbeit so gefällt. Zudem nehme ich meine Ziele gerne selbst in die Hand, anstatt zu warten, dass mir das Schicksal zuspielt.

Also hier einmal die Vorteile vom L/WP nach Marc:

„Erstens: Das Ende des passiven Wartens. L/WP- Absolventen brauchen weder auf Zeitungsanzeigen noch auf Vermittlungsglück zu warten. Jeder legt selbst systematisch mit der eigenen Marketingkampagne los. Eigeninitiative, Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein werden gestärkt.

Zweitens: Das Ende des „Sich-Verstellen-Müssen“. Anstatt sich zu verbiegen, um vermeintlichen Idealbildern zu entsprechen, sucht man nach der Organisation, für die man „In Ordnung“ ist, so wie man ist. Eben ohne „Sich-zu-verstellen“.

Drittens: Die Erschließung des immensen Potentials nicht öffentlich ausgeschriebener Stellen.“

 

Ein Weg von dem „Was gibt es und wo passe ich am besten hinein. Wo sind die besten Erfolgschancen“ zu „Was will ich, was kann ich und wo werde ich glücklich“.

Unser Seminarleiter hat Lohn als Schmerzensgeld bezeichnet. Den Ausdruck finde ich unglaublich passend. Denk mal drüber nach ;-).

 

Bist du auf die Methoden gespannt wie man seine Interessen und Fähigkeiten findet? Was der verdeckte Arbeitsmarkt ist und wie man ihn für sich nutzt? Wie ich ein Teil meiner Fähigkeiten darüber entdeckt habe und warum ich meinen Studiengang wechseln werde? Dann kannst du dich schon auf die nächsten Artikel in der neuen Serie -Life-Work-Planning- freuen :-).

 

– Wenn der, der etwas notwendige braucht, dies ihm Notwendige findet, so ist es nicht der Zufall, der es ihm gibt, sondern er selbst, sein eigenes Verlangen und Müssen führt ihn hin.- Demian/ Hermann Hesse

2 Kommentare zu „Was ist Life/Work Planning und wie ich dazu kam. #01

  1. Schmerzensgeld? Ja – das ist in meinen Gehalt schon seit Jahren enthalten.
    Trotzdem macht mein Job mir großen Spaß.Es kann leider nicht immer alles toll sein. Was zählt ist das was überwiegd.

    Gefällt mir

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