Stressabbau und Erfolg durch Sport #01

-Stressabbau durch Sport-

Schlagkräftige Argumente für Sport, abseits der Körperformung und Leistungssteigerung.

Heute stelle Ich dir die neue Serie -Stressabbau und Erfolg durch Sport- vor. Dieses Thema war die Grundlage für meine Entscheidung diesen Blog zu eröffnen. Sport hat schon immer mein Leben bestimmt und mich erfolgreich durch die verschiedensten Situationen im Alltag manövriert. Die meisten fangen mit Sport an, um irgendwie ihren Traumkörper zu erreichen. Die einen bleiben anschließend sportlich, die anderen fallen wieder in ihren vorherigen Zustand zurück. Auf jeden Fall sind diese Ziele meistens temporär.

Die Formung des Körpers ist eine Folge von Sport. Jedoch gibt es noch zahlreiche weitere positive Effekte, die Sport langfristig auf deine Gesundheit und auch deine Leistung in anderen Lebensbereichen hat. Darum soll es in meinem Blog vorrangig gehen.

Ich möchte keinen weiteren Blog ins Internet setzen, der sich mit Fettabbau, Muskelaufbau oder genereller Leistungssteigerung befasst. Hier wird es darum gehen, wie sich Sport auf deinen Erfolg im Leben auswirkt.

Als Ich vor etwa 1,5 Jahren auf einem Stipendiatentreffen war, hat sich herausgestellt, dass die Mehrzahl der Leute Leistungssportler sind. Zufall, dass gerade die Leute, die erfolgreich im Leben stehen, auch erfolgreich im Sport sind?

 

Sichtweise auf Erfolg und Misserfolg

Denkweise Vieler: Der Erfolg in den meisten Lebensbereichen liegt Charaktereigenschaften wie Erfolgsorientierung und Zielstrebigkeit zu Grunde. Bei dieser Erklärung stellt man sich jedoch passiv und stempelt Erfolg oder Misserfolg als genetisch oder schicksalsbedingt ab. Wie ihr vielleicht schon herausgefunden habt, bestimme Ich gerne meine Erfolge im Leben selber und arbeite gerne an meinem Glück. Deswegen interessiere Ich mich auch so sehr für Sport.

Warum? Sport bewirkt:

… dass Du dich schneller zu unangenehmen Situationen motivieren kannst.

… dass Du Stressresistenter bist.

… dass Du weniger Krankheitsanfällig bist.

… dass Du einen klaren Kopf in Prüfungssituationen bewahren kannst.

… dass Du geduldiger wirst.

                Nur ein paar Beispiele. Diese Themen werde Ich unter anderem in dieser Serie behandeln. Was mich fasziniert ist, dass man diese Dinge auf physiologischer Ebene in deinem Körper messen kann.

Das Wichtige dabei: Du kannst sie beeinflussen.

Ich möchte dir damit nicht einfach nur Ratschläge geben: Lebe gesünder, mache mehr Sport, …

Ich erkläre dir, wie sich Sport auf deinen Körper auswirkt und welche Folgen das auf deinen Erfolg in anderen Lebensbereichen hat. Du entscheidest dann selber für dich, ob es dir Wert ist, deine passende Sportart zu finden oder nicht. Und wenn Du dich dann durch eine Sporteinheit quälst, weißt Du, dass Du es nicht nur machst, um Gewicht zu verlieren, sondern Du tust es, um in Zukunft gelassener durchs Leben gehen zu können und weniger Stressanfällig zu sein.

                Meine Erfahrung: Wenn Ich ein Workout durchziehe und Ich kurz davor bin aufzugeben, führe Ich mir vor Augen, wie sich die Situation gerade in meinem Gehirn festigt. Durch jede Schwelle, die Ich überwinde, festigen sich weitere Motivationsareale im Gehirn. Wenn Ich daher das Workout bis zum Schluss durchziehe, komme Ich nicht nur meinem Ziel der körperlichen Leistungsfähigkeit näher, sondern bewirke auch, dass Ich mich in Zukunft einfacher zu unangenehmen Dingen motivieren kann.


Es ist immer einfacher Dinge durchzuziehen, wenn man daraus mehrere Erfolge schlagen kann. Die Gewichtsreduktion spielt dabei nur einen relativen Erfolg auf einer langen Liste, was Sport für positive Folgen mit sich bringt. Wenn man Sport nur macht, um Gewicht zu verlieren, fallen einem schnell, ganz viele Argumente ein, dass Workout ausfallen zu lassen: Ich muss mich so akzeptieren wie Ich bin. Ich fühle mich gerade wohl in meiner Haut, warum also zum Sport gehen? Ich kann auch morgen gehen.

Hat man jedoch mehrere Gründe, abgesehen vom Gewichtsverlust, die für Sport sprechen, fällt es einem schon sehr viel schwerer für alles Gegenargumente zu finden.

Gerade wenn es um seine allgemeine Motivationsschwelle geht, ist es nahezu unmöglich Gegenargumente zu finden: Je weniger Lust man hat, desto mehr reizt man die Gehirnregionen die sich mit Motivation auseinandersetzen. Also trainierst du dein Gehirn am ehesten, wenn du dich zum Sport aufraffst, wenn du mal eben keine Lust hast. Dabei zeigen sich auch schon Erfolge, wenn du nur für ein intensives 15 Minuten Workout zum Sport gehst. Der entscheidende Punkt ist, dass du deinen inneren Schweinehund überwindest.

 

Stress als Grundlage allen Übels

Stress ist der indirekte Faktor für fast jede Todesursache. Er ist die Grundlage für fast alle Krankheiten, da er sowohl das Immunsystem schwächt, welches uns vor den infektiösen Krankheiten schützen soll und gleichzeitig ist Stress ist Grundlage für zahlreiche psychische Krankheiten wie Depression, Burn Out und Essstörungen. Diese bringen wiederum eine Schwächung unseres Immunsystems mit sich. Ein endloser tödlicher Kreislauf.

Und dabei liegt es in unserer Hand – alles fängt bei der Bewertung einer Situation an: Empfinden wir diese Situation als stressig oder nicht?

 

Kleiner Erfahrungsbericht aus Indonesien:

In Indonesien stirbt ein Großteil der Menschen an Hepatitis, Gelbfieber, Tollwut und weiteren Krankheiten, die in Europa zum Teil schon ausgerottet wurden. Auf der anderen Seite kennen die Menschen dort kein Burn Out Syndrom, Adipositas und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wir in Europa können uns glücklich schätzen, dass unser Gesundheitssystem und unsere Infrastruktur auf einem solchen Stand ist, dass wir uns mit den meisten Krankheiten, welche in Indonesien das Leben bestimmen, nicht mehr herumschlagen müssen.

Problem des Menschen: Sie können nur schwer ohne Probleme leben. Statt das Leben hier wertzuschätzen, schaffen Sie sich neue tödliche Krankheiten, die nur durch den Überfluss und der Denkweise der westlichen Nationen entstehen.

Diese Erkenntnis fasziniert mich in gewissen Maßen. Sie zeigt, dass es wirklich an der Einstellung der Gesellschaft liegt, mit welchen Krankheiten Sie sich im Kollektiv herumschlägt.

In Indonesien können die Menschen nicht wirklich viel mit Pünktlichkeit anfangen. Das bringt einerseits mit sich, dass man dadurch viel Zeit im Alltag auf Warten verschwendet, aber andererseits kommen typische stressige Situationen dort erst gar nicht zu Stande: Wir setzen uns stark unter Druck, genau auf die Minute irgendwo zu erscheinen. Das resultiert in hektischem Packen, dem Hetzen zur nächsten Haltestelle und das Ärgern darüber, wenn mal jemand zu spät kommt. Alltag eines jeden Vollzeitbeschäftigten. Zahlreiche kleine Situationen die vom bösen Stress bestimmt werden und in Indonesien erst gar nicht zu Stande kommen, weil die Gesellschaft es einfach nicht so eng sieht, wenn man 15 Minuten zu spät kommt.


Die Rolle von Sport

Jedes Workout ist auch auf physiologischer Ebene eine kleine Stresssituation für den Körper. Anders als beim Alltagsstress, entscheidet man sich beim Sport bewusst für die Stresssituation und kann Sie dadurch kontrollieren. Durch regelmäßigen Sport passt sich der Körper den kleinen Stresssituationen an und wird in Zukunft auch resistenter gegenüber Situationen, die wir nicht direkt kontrollieren können. Wie man sich das zu Nutze machen kann, wirst Du hier erfahren.


Freue dich auf eine informative Serie, die deinen Horizont wieder ein Stück wachsen lässt und dir einen neuen Blickwinkel auf Sport geben wird. Hier gehts zum nächsten Beitrag.
Mein Ziel: Die Sichtweise, warum man Sport betreiben sollte, weg von den Körperkult Zielen, hin zu dem Ziel eines erfolgreichen und glücklichen Lebens lenken.
Im September besuche Ich zu diesem Thema ein Seminar. Ich bin gespannt, welche Anregungen Ich dort bekomme.

2 Kommentare zu „Stressabbau und Erfolg durch Sport #01

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