Rosinenbrötchen – Vorsicht Suchtgefahr!

 

Morgen laufe Ich den Halbmarathon in Hamburg mit. Das bedeutet, dass eigentlich Toast mit Marmelade zum Frühstück angesagt ist. Irgendwie war mir das nur wieder zu langweilig, deswegen mussten Rosinenbrötchen her. Beziehungsweise fürs Frühstück habe Ich mich für Rosinenbrötchen ohne Rosinen entschieden – Semmel – und die richtigen Rosinenbrötchen wird es dann nach dem Lauf geben.

fertige Rosinenbrötchen

Das Rezept ist von meinem Vater aus seiner damaligen Konditorlehre.

Der Trick bei den Rosinenbrötchen ist, ihnen ganz viel Zeit zu geben. Je länger Sie aufgehen dürfen, desto lockerer werden Sie und schmecken umso mehr nach Hefe. Ich fange daher gerne am Samstagmorgen mit dem Teig an und verarbeite ihn über den Tag. Nachmittags ist er dann bereit zum backen und zum Sonntagsfrühstück gibt es die frischen Rosinenbrötchen.

Zutaten:

250 g Mehl

25 g Zucker

25 g Butter

1 Pkc Trockenhefe oder 40 g frische Hefe

75 g Milch

1 Ei

5 g Salz

 

80 g Rosinen

Rum/ Wasser Gemisch 1:1

 

Zubereitung

Schritt 1: Rosinen

Rosinen mit Rum und Wasser über Nacht einweichen. Etwa so viel Flüssigkeit, bis die Rosinen bedeckt sind.

Schritt 2: Hefeteig
  1. Butter verflüssigen und mit dem Zucker schaumig schlagen.
  2. Eier dazu geben.
  3. Milch mit Hefe erwärmen.
  4. Alle Zutaten mit dem Mehl zu einem Teig verkneten.
  5. Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
Schritt 3: Hefeteig mit Rosinen
  1. Die Rosinen abtropfen lassen und mit Mehl bestäuben, sodass Sie nicht mehr kleben.
  2. Den Teig mit den Rosinen vermengen. (Funktioniert am besten, wenn man den Teig auseinander zieht und mit den Rosinen aufrollt. Anschließend wieder zu einer Kugel kneten. Keine Angst, wenn die Rosinen dabei kaputt gehen.)
  3. Den Rosinenteig gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  4. Aus dem Teig kleine Brötchen formen und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
  5. Im Ofen für 15-20 Minuten bei etwa 180 Grad backen, bis sie goldgelb aussehen.

Kleine Tipps:

  • Die Rosinen kann man in dem Rum Monate lang lagern. Bei meinen Eltern ist daher immer eine Rosinen-Rum-Mischung auf Vorrat und wenn man Lust auf Rosinenbrötchen hat, muss man nicht noch einen Tag auf die Rosinen warten.
  • Wir backen immer auf Vorrat Rosinenbrötchen. Die Vierfache Menge des Teiges, also 1 kg Mehl. Die fertigen Rosinen werden dann in einer Tüte eingefroren. Nach Belieben kann man dann jederzeit ein Brötchen aus dem Tiefkühlfach nehmen, etwa 20 Sekunden in der Mikrowelle auftauen lassen und anschließend toasten. Dadurch bleiben sie super frisch und schmecken warm auch noch einen ticken besser.
  • Wenn man sie vor dem backen mit einer Eigelb-Milch-Mischung bepinselt, bekommen sie einen schönen Glanz.

Morgen wird es dann die Semmel mit Marmelade für mich geben. Ohne Rosinen, weil diese mir relativ lange im Magen liegen, was bei meinem Lauf eher vom Nachteil ist.

Wer generell Rosinenbrötchen mag, wird diese lieben 😉

 

5 Kommentare zu „Rosinenbrötchen – Vorsicht Suchtgefahr!

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